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Rosenzweigs Sprachdenken im «Stern der Erlösung» und in seiner Korrespondenz mit Martin Buber zur Verdeutschung der Schrift

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Anna Elisabeth Bauer

Rosenzweigs Neues Denken ist Sprachdenken, charakterisiert durch ein Denken in Beziehungen. Nach einer knappen Bestimmung von Rosenzweigs philosophiegeschichtlichem Ort und einer Nachzeichnung der Entwicklung seines Denkens unternimmt die vorliegende Arbeit eine in der Hauptsache werkimmanente Darstellung von Rosenzweigs Sprachdenken in seinem Hauptwerk, dem «Stern der Erlösung». In einem weiteren Schritt wird Rosenzweigs Sprachdenken in seiner Korrespondenz mit Martin Buber zur Verdeutschung der hebräischen Bibel untersucht. Dies geschieht exemplarisch an einigen ausgewählten Bibelstellen, die sich auch inhaltlich mit dem «Stern» vergleichen lassen. Dabei wird deutlich, wie in der Sprache der Unterschied von Transzendenz und Immanenz von Gott, Welt und Mensch aufgehoben wird und Sinnliches und Übersinnliches aufeinander bezogen sind.
Aus dem Inhalt: Rosenzweigs Ausgangspunkt: Die Frage nach der Offenbarung und die Entdeckung der Eigenheit des Menschen - Das stumme Sprechen der Vorwelt: Die logische Struktur der Sprache - Das wirkliche Sprechen der wirklichen Welt (Grammatik) - Die im Übersetzen gefundenen Prinzipien - Die Offenbarung des Gottesnamens.