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Das Menschenbild Heinrich Bölls

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Kálmán Kovács

Bölls Romane «Billard um halbzehn», «Ansichten eines Clowns», «Gruppenbild mit Dame» haben bei ihrem Erscheinen das Zeitgefühl einer ganzen Lesergeneration getroffen. Die vorliegende Untersuchung stellt jedoch nicht die zeitgebundenen Aktualitäten in den Vordergrund, sondern nimmt bei einem grundlegenderen Problem ihren Ausgang: der Frage nach dem Menschen. In der Wandlung des Menschenbildes bei Böll wird gezeigt, wie ein abstraktes, jenseitsorientiertes Weltverständnis dadurch überwunden wird, daß der Mensch in der Liebe und mit seinem Nächsten zum Göttlichen findet und so Gott die alltäglich-menschliche Sphäre des Seins durchdringt.
Aus dem Inhalt: Wesensverwirklichung des Ich am Du - Sinnlichkeit als Humanität - Naturhaftigkeit des Menschen - Leib-Seele-Dualismus - Das Spiel - Die Entfaltung der Existenz in der Liebe - Sinnlichkeit und Transzendenz.