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Hamlet liest «Hamlet»

Produktive Rezeption eines weltliterarischen Schlüsseltextes in der Moderne

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Bert Schwarzer

Das Schicksal Hamlets hat Dichter und Denker der abendländischen Kultur wie kaum ein anderer Stoff der Weltliteratur zu immer neuen Deutungs- und Aneignungsmustern angeregt. Auch neuere Autoren haben unzählige Hamletbilder entwickelt; bei aller Vielgestalt jedoch zeichnet die Moderne ein besonderes Verhältnis zur Tradition aus, das sich von 'klassischen' Erbfolge- und Genesevorstellungen grundlegend unterscheidet.
Sechs Texte von Hauptmann, Joyce, Laforgue, Rimbaud, Stoppard und Müller, in denen sich die Auseinandersetzung mit Hamlet produktiv niederschlägt, bilden in dieser Studie das Ausgangsmaterial für systematische Untersuchungen: Klassische und moderne Aneignungsverfahren, Hamlet als moderne Dichterfigur, Ophelia in der Nachfolge Rimbauds, die Perspektive der Nebenrolle und typisch moderne Hamlet-Situation sind ihre Stichworte.
Aus dem Inhalt: Klassische und moderne Aneignung des Hamlet-Dramas - Hamlet als moderne Dichterfigur - Ophelia-Variationen - Die Perspektive der Nebenrolle - Moderne Hamlet-Situationen.