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Normativer Kosten-Nutzen-Vergleich verschiedener Ernährungsformen im privaten Haushalt

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Margot Steinel

Die vorliegende Arbeit soll klären, mit welchen ökonomischen Konsequenzen der private Haushalt rechnen muß, wenn er sich für eine bestimmte Ernährungsform entscheidet. Ernährungsformen unterscheiden sich in der Verwendung von Lebensmitteln bestimmten Anbaus und im Verzehr bestimmter Speisen hinsichtlich Art, Menge und Kombination (sog. Verzehrgewohnheiten). Der Kosten-Nutzen-Vergleich verschiedener Ernährungsformen erfolgt anhand von bedarfsgerechten, akzeptablen, kostenminimalen Speisenplänen, die mit einem gemischt-ganzzahligen Optimierungsmodell bestimmt werden. Die Verwendung von ökologisch angebauten Lebensmitteln erhöht die Lebensmittelkosten der Ernährung gegenüber konventionell angebauten um etwa 40-50%. Alternative Verzehrgewohnheiten senken im Vergleich zu konventionellen die Lebensmittelkosten um etwa 10-15%.
Aus dem Inhalt: Alternative Verzehrgewohnheiten - Lebensmittel aus ökologischem Anbau - Gemischt-ganzzahliges Modell zur Bestimmung einer optimalen Ernährung im privaten Haushalt - Regressionsmodell mit Dummy-Variablen.