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Die Rezeption Gottfried Kellers im englischen Sprachraum bis 1920

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Waltraud Kolb

In Anbetracht des Ranges, der Gottfried Keller heute in der Weltliteratur zukommt, stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen seine Werke über die Sprachgrenzen hinaus wirken konnten. Die vorliegende Studie zeichnet die Wege der Rezeption Kellers im angloamerikanischen Raum bis nach dem 1. Weltkrieg. Sie untersucht die publizistische Kritik ebenso wie die Leistung der anglo-amerikanischen Germanistik und die Rolle deutsch-amerikanischer Kreise. Neben der Frage nach literarischen Einflüssen gilt das Hauptinteresse den Übersetzungen als spezifischem Teil der Rezeptionsgeschichte. Am konkreten Beispiel einer Novelle wird anhand ausgewählter Stilmerkmale die Übertragbarkeit von Kellers Sprache ins Englische untersucht und die Wirkleistung der Übersetzung mit dem Gesamtbild der Rezeption in Beziehung gesetzt.
Aus dem Inhalt: Presserezeption - Deutschamerikanische Nachdrucke - Schulausgaben - Germanistische Studien - Geschichte der Übersetzungen - Literarische Einflüsse - «Romeo und Julia auf dem Dorfe» als Oper von F. Delius - «Romeo und Julia auf dem Dorfe» im Übersetzungsvergleich.