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Marketing in der kommunalen Wirtschaftsförderung unter besonderer Berücksichtigung der Subventionsvergabe

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Martina Virgens

In der vorliegenden Schrift wird untersucht, ob und in welchem Maße mit Hilfe des Einsatzes von Marketinginstrumenten die weitverbreitete These widerlegt werden kann, kommunale Wirtschaftsförderung sei überflüssig und arbeite ineffizient. Die These bezieht sich insbesondere auf die kommunale Subventionsvergabe. Nach der einführenden Charakterisierung der kommunalen Wirtschaftsförderung wird die Übertragung von Marketingideen und -instrumenten auf die kommunale Wirtschaftsförderung vorgestellt. Den Schwerpunkt der Untersuchung stellt die Erörterung dar, welchen Beitrag zur effizienteren Subventionsvergabe insbesondere die Preispolitik zu leisten imstande ist. Um praktikable Kriterien einer differenzierten Vergabepolitik sowie Möglichkeiten zu einer verbesserten Subventionskontrolle aufzeigen zu können, werden grundsätzlich drei Fälle der Subventionierung unterschieden: die Neuansiedlung, die Erhaltung und die Erweiterung von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Dementsprechend werden abschließend drei Gestaltungsempfehlungen zur künftigen Vergabe von Kommunalsubventionen gegeben.
Aus dem Inhalt: Effizientere Ausgestaltung, d.h. Vergabe und Kontrolle von Kommunalsubventionen zum Zwecke der kommunalen Wirtschaftsförderung durch verstärkten Einsatz marketingpolitischer Instrumente (insbesondere der Preispolitik) - Verknüpfung von Marketing und kommunaler Wirtschaftsförderung.