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Zauberer mit Märchen

Eine Studie zu Thomas Mann

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Antje Syfuss

Thomas Manns Romane «Königliche Hoheit» und «Joseph und seine Brüder» werden auf Besonderheiten der literarischen Verwendung von Märchen hin betrachtet. Der Erzähler nutzt sie zur Gestaltung von Personen und Situationen in immer neuen stilistischen Varianten. Darüber hinaus stützt in dem früheren Werk das zugrundeliegende Märchenschema die Heiterkeit des Romans, während der dritte und vierte Band des Josephsromans durch die Märchenstruktur verbunden erscheinen. Eine diachrone Untersuchung des Motivs der Nixen und Wassergeister erweist Thomas Manns lebenslange Beschäftigung mit Märchen. Sie zeigt in ihrer Variationsbreite Ironie als Haltung der Humanität.
Aus dem Inhalt: Literarische Verwendung von Märchenmotiven und -struktur in «Königliche Hoheit» und «Joseph und seine Brüder» - Diachrone Untersuchung des Nixen-Motivs - Märchen als Instrument des ironischen Erzählens.