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Das Verhältnis zwischen katholischer Kirche und faschistischem Staat in Italien und die Rezeption in deutschen Zentrumskreisen (1922-1933)

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Jutta Bohn

Mit dem Abschluß der Lateranverträge im Februar 1929 sichert sich der «Duce» des italienischen Faschismus, Mussolini, die Unterstützung der katholischen Kirche bei der Konsolidierung seines Regimes: Die Ausschaltung des politischen Katholizismus in Italien wurde vertraglich dokumentiert. Die von Hitler propagierte Vorbildfunktion der faschistischen Kirchenpolitik wurde durch die Ereignisse des Jahres 1933 (Abschluß des Reichskonkordats) augenfällig bestätigt. Anhand der Hauptorgane der deutschen Zentrumspartei wird überprüft, inwieweit sich der Prestigegewinn Mussolinis in der katholischen Öffentlichkeit Deutschlands auch auf die Einschätzung des Nationalsozialismus niederschlug und somit der Selbstentmachtung des Zentrums Vorschub leistete.
Aus dem Inhalt: Konsolidierung des faschistischen Regimes - Ausschaltung des politischen Katholizismus in Italien - Faschismus und Nationalsozialismus in der Rezeption des Zentrums - Das Reichskonkordat und sein italienisches Vorbild.