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Japans außenwirtschafts- und entwicklungspolitische Strategien gegenüber China und ASEAN

Ein Beitrag zu den Regionalisierungstendenzen im pazifisch-asiatischen Raum

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Dorothea Siems

Seit Mitte der achtziger Jahre ist im pazifisch-asiatischen Raum eine zunehmende Regionalisierung zu beobachten, deren Zentrum Japan ist. Die Internationalisierung der japanischen Wirtschaft, die seit der massiven Yen-Aufwertung von 1985/86 forciert wird, hat für die außenwirtschaftlichen Beziehungen der Wirtschaftsmacht zu den benachbarten Entwicklungsländern erhebliche Auswirkungen. Eine Analyse der Beziehungen Japans zu China und ASEAN zeigt, daß trotz der Intensivierung der wirtschaftlichen Verflechtung keine umfassende regionale Binnenmarktintegration festgestellt werden kann. Vielmehr bleiben die Exportstrategien aller pazifisch-asiatischen Länder schwerpunktmäßig extra-regional orientiert. Das Japan-China-ASEAN-Dreieck droht somit zum Herd wachsender globaler Ungleichgewichte zu werdne.
Aus dem Inhalt: Japans Wirtschaft zwischen globaler und regionaler Orientierung - Japans bilaterale Beziehungen zu China und ASEAN - Japan, China und ASEAN: Von der marktwirtschaftlichen Integration zur «Nord-Süd»-Kooperation.