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Zur Toponymie des Valle de Mena / Castilla und des Valle de Ayala / Álava

Sprachhistorische und sprachgeographische Studien

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Ingrid Horch

Die Toponymie, speziell die Mikrotoponymie der im kastilisch-baskischen Grenzbereich liegenden Täler Mena und Ayala, erlaubt konkrete Aussagen zu den sprachlichen Verhältnissen der Region und ihrer historischen Entwicklung, wie sie aus der aktuellen Sprache der Bewohner kaum zu gewinnen wären. In der vorliegenden Arbeit wird eine kommentierte Datensammlung zu über 2.500 Namen präsentiert und unter Einbeziehung mittelalterlicher Urkunden und anderer historischer Texte ausgewertet. Neben dialektalen Details, etwa zum Montañés, werden nachhaltige Interferenzen im Kastilischen und dem im untersuchten Gebiet nicht mehr gesprochenen Baskischen aufgezeigt. Man erkennt Isoglossen, die eine im Bereich der heutigen politischen Grenze verlaufende, sehr alte Sprachgrenze markieren.
Aus dem Inhalt: Regionalgeschichte - Namen in mittelalterlichen Urkunden und ihre Nachfolger - Sprachliche Charakteristika, Einflüsse aus Nachbardialekten, baskisch-kastilische Interferenzen - Materialsammlung zur Toponymie mit Erst- und Frühbelegen, Etymologien, Deutungen.