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Formen und Funktionen der Anthropomorphisierung in Reineke Fuchs-Dichtungen

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Birgit Kehne

Tierdichtung, d.h. Dichtung, in der Tiere als Haupthandlungsträger auftreten, weist ein Ensemble von Tierfiguren auf, mit denen bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten verbunden werden. In den Werken der Reineke Fuchs-Tradition sind diese anthropomorphisierten Charakterisierungen in ausgeprägter Weise zu finden. Die vorliegende Untersuchung geht den Voraussetzungen solcher Rollenzuordnungen nach und analysiert die differenzierte Ausgestaltung der Anthropomorphisierung der literarischen Tierfiguren anhand von drei Beispielen aus der Reineke Fuchs-Dichtung: Reinhard Fuchs (ca. 1192), Reynke de vos (Lübeck 1498) und Reineke Fuchs (um 1700).
Aus dem Inhalt: Das Tier als Rollenträger - Das Bild des Fuchses und des Wolfes in naturkundlichen Werken von der Antike bis in die Neuzeit - Die Formen der Anthropomorphisierung.