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Infrastruktur als politische Aufgabe

Dogmengeschichtliche, methodologische und theoretische Aspekte

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Thomas Schulze

Die Fragestellung der Arbeit lautet: Welche Faktoren begründen die infrastrukturellen Aufgaben des Staates in der historischen Situation? Mit der verwendeten Methodik - des kritischen Institutionalismus - soll über einen verstehenden historischen Rekonstruktionsprozeß eine Erklärung in Form eines mehrdimensionalen Analyserasters entwickelt werden. Die «Infrastruktur» wird in einem historischen, ökonomischen und politischen Entwicklungsprozeß konstituiert. Es gibt keine allgemeingültige Erklärung für die infrastrukturelle Funktion des Staates. Die verschiedenen Einflußfaktoren werden auf der historisch-kognitiven, sozio-ökonomischen und politisch-institutionellen Ebene untersucht. Für die praktische Analyse müssen im Sinne eines kritischen Institutionalismus die verschiedenen Ebenen und deren Faktoren in einem 3-Säulen-Modell zu einem positiven Erklärungsmuster verknüpft werden.
Aus dem Inhalt: Kritischer Institutionalismus - Infrastrukturelle Funktion des Staates in dogmengeschichtlicher Betrachtung - Infrastrukturelle Funktion des Staates in ökonomischer Betrachtung - Infrastrukturelle Funktion des Staates unter Beachtung politischer Strukturelemente - Infrastruktur im Rahmen des kritischen Institutionalismus.