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Rückstellungen wegen Produkthaftung: Informationsgrundlagen und Entscheidungen

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Roland Busch

Schadensfälle beim Ge- und Verbrauch von Produkten sind zunehmend in das öffentliche Interesse gerückt. Dazu gesellen sich Entwicklungen im Produkthaftungsrecht, die sich als Verlagerung der Schadensallokation in immer größerem Umfang vom geschädigten Verbraucher hin zum Hersteller beschreiben lassen. Die vorliegende Arbeit zeigt die Konsequenzen von Produkthaftungsrisiken für das unternehmerische Rechnungswesen auf, speziell für den handelsrechtlichen Jahresabschluß. Gemäß 249 HGB sind die aus Produkthaftungsrisiken erwarteten Ausgaben in Form handelsrechtlicher Rückstellungen zu antizipieren. Um die Informationsgrundlage für die zu treffenden Rückstellungsentscheidungen zu schaffen, werden in der Arbeit zunächst Möglichkeiten der Analyse von Produkthaftungsrisiken aufgezeigt. Darauf aufbauend werden im einzelnen die Bilanzierungsschritte bei der Bildung von Rückstellungen für Produkthaftungsrisiken und bei der Bildung von Rückstellungen für geplante schadenspräventive Maßnahmen diskutiert.
Aus dem Inhalt: Risikoanalyse für Produkthaftungsrisiken - Rückstellungen für Produkthaftungsrisiken gemäß 249 Abs. 1 HGB: Ansatz, Bewertung, Ausweis und Auflösung - Rückstellungen für schadenspräventive Maßnahmen gemäß 249 Abs. 2 HGB.