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Zur Verbindung von Ethik und Ökonomie am Beispiel der Wohlfahrtstheorie

Ein dogmenhistorischer Abriß von Adam Smith bis in die Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung von kardinaler Meßbarkeit und interpersoneller Vergleichbarkeit

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Frank Schernikau

In dieser Arbeit wird am Beispiel der Wohlfahrtstheorie untersucht, welche Verbindungen zwischen den Disziplinen Ethik und Ökonomie bestehen. Die Wohlfahrtstheorie bietet sich für eine solche Analyse besonders an, da sie im Grund eine normative Wissenschaft ist, die ohne Werturteile nicht auskommt. In der vorliegenden Untersuchung wird für eine Reihe unterschiedlicher Wohlfahrtstheorien zwischen deskriptiven und normativen Theorien unterschieden, für letztere werden die jeweiligen Werturteile herausgearbeitet und nach metaethischen Gesichtspunkten klassifiziert. Durch das gewählte analytische Instrumentarium werden wesentliche Strukturelemente der unterschiedlichen Theorien herausgeholt. Zudem wird die Bedeutung philosophischer Aspekte für die Wohlfahrtstheorie betont (so z.B. der Einfluß Kants), die in der ökonomischen Literatur oft nur unzureichend erfaßt werden.
Aus dem Inhalt: Kritische Auseinandersetzung mit den wohlfahrtstheoretischen Aussagen von Adam Smith, J. Bentham, J. St. Mill, H.H. Gossen, A. Marshall, A.C. Pigou, V. Pareto, J.R. Hicks, N. Kaldor, T. Scitovsky, P.A. Samuelson, A. Bergson, K.J. Arrow, J.C. Harsanyi und J. Rawls.