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Ökonomie von Standards

Wettbewerbsaspekte von Kompatibilitäts-Standards dargestellt am Beispiel der Computerindustrie

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Axel Glanz

Kompatibilitäts-Standards bestimmen den Erfolg oder Mißerfolg von Produkten in vielen Industrien. Die Verbreitung des MS/DOS-PC's einerseits und das Scheitern der Videorecorder 2000 von Phillips andererseits sind zwei prominente Beispiele dafür. So versuchen Unternehmen, in Industrien wie der Microchip-, Rundfunk-, Fernseh-, HiFi-, Camcorder- und Telekommunikationsindustrie, durch bestimmte Standards Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Die wettbewerbsorientierten Standardisierungsentscheidungen der Unternehmen werfen dabei einige Fragen auf: Warum gehen einige Firmen gemeinsame Standards ein, obwohl sie im intensiven Wettbewerb zueinander stehen? Warum lehnen andere Firmen gemeinsame Standards ab, obwohl aus Sicht der Kunden ein entgegengesetztes Verhalten wünschenswert wäre? Welcher von zwei konkurrierenden Standards besitzt die besseren Durchsetzungschancen? Aus diesen Fragestellungen und der erst im Anfangsstadium befindlichen Diskussion zu Standards ergibt sich die Themenstellung. Ziel dieser Arbeit ist es, Ansätze zu einer «Theorie der Standardisierung» aufzustellen und anhand einer Industriestudie dem tatsächlich beobachtbaren Marktverhalten gegenüberzustellen.
Aus dem Inhalt: Wettbewerbsstrategien - Preis-, Produkt- und Netzwerkstrategien - Computerindustrie - Netzwerkexternalitäten - Kompatibilität - Strategische Instrumente des Standardisierungsprozesses - Herstellerspezifische, herstellerübergreifende und industrieweite Standards.