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Expeditionen zum Bild

Beiträge zur Analyse des kulturellen Stellenwerts von Bildern

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Petra Schuck-Wersig

Bilder sind ein Teil unseres Lebens. Anliegen der Verfasserin ist es, mehr Klarheit über das Phänomen Bild zu schaffen. Sie wählt dazu eine breite Perspektive über viele einzeldisziplinäre Ansätze hinweg. In einzelnen Expeditionsetappen wird den Fragen nach der Beziehung des Menschen zum Bild nachgegangen. Die kulturellen Potentiale von Bildern sind vielfältig und reichen von magischen und sinnlichen Funktionen bis hin zu Funktionen der Orientierung, Wissensvermittlung und Identifikation. Die Beschränkung des Bildes durch Rationalisierungsprozesse in den Bereichen Schrift, empirisch-analytische Wissenschaft, Reformation, Bildung, Aufklärung hat dennoch die Renitenz des Bildes nicht unterdrücken können. Die beiden großen Technisierungswellen des 19. und 20. Jahrhunderts haben nicht nur den Stellenwert des Bildes deutlich verändert, sie haben auch neue Bildformen geschaffen. Die Expedition eröffnet Wege zu einer neuen Bildtheorie.
Aus dem Inhalt: Interdisziplinäre Beschäftigung mit dem Phänomen Bild - Funktionen des Bildes von der Frühgeschichte bis in die Neuzeit - Erwartungen und Ansprüche des Menschen an das Bild - Veränderungen kultureller Bildfunktionen durch Rationalisierungsprozesse - Technisierung des Bildes - Abbildung und Visualisierung als Reduktionsformen des Bildes.