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Die Haftung des Softwareherstellers im Hinblick auf das ProdHaftG

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Giorgos Musulas

Der grenzüberschreitende Warenverkehr mit EDV-Produkten hat durch die neuen Kommunikationstechniken überproportional zugenommen. Innerhalb des Datenverarbeitungsmarktes gewinnt die Software mit ihrer wachsenden Verbreitung in der Industrie, Verwaltung und Forschung immer mehr an Bedeutung. Die technische Entwicklung hat sich auf rechtlichem Gebiet ausgewirkt. Am 1.1.1990 ist die seit langem erwartete und vieldiskutierte EG-Richtlinie zur Produkthaftung in deutsches Recht umgesetzt worden. Die vorliegende Studie eröffnet einen Zugang zur Klärung der Problematik der Herstellerhaftung im Softwarebereich. Da es keine Software ohne Mängel gibt, stellt sich für das Zivilrecht vor allem die Frage, wie das Haftungsrisiko zwischen Softwareherstellern und -anwendern gerecht zu verteilen ist. Dennoch ist nicht zu übersehen, daß sowohl die Computeranwender als auch die Computeranbieter die im EDV-Bereich liegenden Gefahren kennen müssen, um ihnen wirksam begegnen zu können.
Aus dem Inhalt: Software stellt ein Produkt i.S. des 2 ProdHaftG dar - Fehlerhaftigkeit der Software als Kriterium der Haftung - Umfang des Rechtsschutzes des Geschädigten nach dem ProdHaftG - Vertragliche und deliktische Haftung des Softwareherstellers.