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Paul Zech - Heinrich Heine - Versuche zu einer biographischen Darstellung

Literarische Essays aus dem Exil

Series:

Hans W. Panthel

Zechs Versuche zu Heine setzen überraschend neue Akzente im Lebensablauf und der inneren Entwicklung dieses ersten deutschen Politexilanten. Mit pikant-interessanter Prägnanz leuchtet der Autor den gesamten Lebensweg dieses hochindividualistischen (und immer noch kontroversen) Schriftstellers auf eine erfrischend offene Weise aus, die mehr als kollegiale Affinität verrät. Das Phänomen Heine linear im Hinblick auf Vita, politische Ansichten, Schaffen und Kunst behandelnd, schenkt der Autor der Konstanz und dem Wandel der Denkmotive Heines sowie den diesen vorangehenden Einflüssen adäquaten Raum. Verflochten damit sind immer Zechs eigenwillige Interpretationen des Heineschen Werkes mit den Schwerpunkten auf Vorbildlichkeit, Perspektivismus und Künstlerexistenz. Angesiedelt zwischen Universal- und Kurzbiographie, verdienen die Versuche einen beachtlichen Stellenwert im Korpus der Heine-Exegese.
Aus dem Inhalt: Episoden aus Heines Jugend - Heine und Goethe - Heine und der Saint-Simonismus - Gespenster in Heines Matratzengruft - Heines Beziehungen zu den Berliner Salons - Heine und Mathilde - Heines letzte Liebe etc.