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Das Chinabild in der deutschen Literatur, 1871-1933

Ein Beitrag zur komparatistischen Imagologie

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Weigui Fang

Die vorliegende Arbeit ist eine Studie zum Chinabild in der deutschen Literatur vom Beginn der Auseinandersetzung mit China bis zu den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Sie versteht sich als Beitrag zur komparatistischen Imagologie unter besonderer Berücksichtigung der Frage nach der Rolle von Images und imagotypen Strukturen in der Beurteilung Chinas in der deutschen bzw. europäischen Literatur. Der Verfasser geht davon aus, daß Begriffe wie «Volkscharakter» sowie die kollektiven Vorstellungen vom anderen Land nichts anderes als Ideologie (im Sinne von «falschem Bewußtsein») sind. Die Arbeit versucht, sich an Leitideen der Entideologisierung der Vorstellungen vom anderen Land sowie der Völkerverständigung orientierend, einen Weg zur ideologiekritischen Hinterfragung des deutschen bzw. europäischen Chinabildes zu ermöglichen.
Aus dem Inhalt: Einige Charaktere imagotyper Systeme und Elemente - Die Genese der Imagotype - Die Verbreitung und Wirkung der Imagotype - Kritik der Imagotype - Das deutsche Chinabild vor 1871 - Das Chinabild in der deutschen Literatur 1871-1933 - Der Asiatismus ist eine europäische Erscheinung.