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Der Einfluß der javanischen Gamelan-Musik auf Kompositionen von Claude Debussy

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Jürgen Arndt

Claude Debussys Begeisterung für die Gamelan-Musik Javas, die er bei den Pariser Weltausstellungen in den Jahren 1889 und 1900 kennenlernte, ist hinlänglich bekannt. Mit der vorliegenden Studie wird zum ersten Mal in umfassender Art und Weise der Frage nachgegangen, inwieweit Debussy von der fernöstlichen Musik Anregungen für sein eigenes kompositorisches Schaffen erhalten hat. Ausgehend von dem Verständnis der Gamelan-Musik um 1900 werden musikalische Kriterien herausgearbeitet. Anhand dieser Kriterien läßt sich ein analytischer Zugang zu denjenigen Kompositionen Debussys finden, in denen Elemente der Musik Javas verarbeitet sind.
Aus dem Inhalt: Kriterien zur analytischen Feststellung des javanischen Einflusses bei Debussy - Analysen der Klavierwerke «Pagodes», «Cloches à travers les feuilles» und «Voiles» sowie einzelner Passagen weiterer Kompositionen - Die Bedeutung des javanischen Einflusses in Debussys Gesamtschaffen.