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Einheitlichkeit versus Widerstreit

Zwei grundsätzlich verschiedene Gestaltungsarten in der Musik Claude Debussys

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Jürgen Arndt

Bei der Betrachtung der Gestaltung ausgewählter, charakteristischer Kompositionen Claude Debussys finden sowohl die musikalische Analyse als auch literarische, ästhetische und politische Sachverhalte, sofern sie für die Entstehung des jeweiligen Werkes von Bedeutung sind, eingehende Berücksichtigung. Die dabei beobachteten Gestaltungsarten «Einheitlichkeit» (überwiegend assoziative, also zusammenhängende Anlage) und «Widerstreit» (gleichberechtigt assoziative und dissoziative Anlage) erweisen sich als so grundsätzlich verschieden voneinander, daß es wenig sinnvoll erscheint, die Musik Debussys auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Vielmehr gibt die vorliegende Studie eine pluralistische Vorstellung von der Vielfalt des Debussyschen Schaffens.
Aus dem Inhalt: Zusammenarbeit mit D'Annunzio und Nijinsky - Auseinandersetzung mit Mallarmé - Die «femme fragile» - «La musique en plein ciel» - Der 1. Weltkrieg - Die stille Aktualität der Musik Debussys.