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«Laßt mich nach Rußland heim»

Russische Emigranten in Deutschland von 1918 bis 1945

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Bettina Dodenhoeft

Von 1918 bis 1945 beherbergte Deutschland - insbesondere Berlin - eine halbe Million Russen, die vor der Oktoberrevolution geflohen waren. Die vorliegende Studie vermittelt einen Einblick in das soziale, politische und kulturelle Leben der russischen Emigranten. Schwerpunkt der Arbeit sind ihre Bemühungen, durch politische Organisation dem Ziel der Rückkehr in die Heimat näherzukommen. Waren die Versuche, die deutsche Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen, erfolgreich oder waren die Russen ein Spielball deutscher Interessen? Wieweit ging die Kollaboration der russischen Emigranten mit den Nationalsozialisten? Die Arbeit schließt damit eine Lücke in der historiographischen Aufarbeitung der Einwanderung von Russen nach Deutschland.
Aus dem Inhalt: Rechtliche und soziale Situation der Emigranten - Kulturelle Aktivitäten - Traditionelle und neue Parteibildungen - Deutsch-russische Institutionen - Emigranten in der Vlasov-Bewegung.