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Die Verantwortung der Kirche für das großstädtische Gemeinwesen

Eine Untersuchung zum Verhältnis von kirchlicher Arbeit und Stadtentwicklung in Berlin (West) von 1968 bis 1985 unter besonderer Berücksichtigung des Bezirks Kreuzberg

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Klaus Duntze

Stellt das kirchliche Engagement in der Großstadt allein die Antwort auf soziale Probleme dar, oder besteht - für den Protestantismus - eine besondere Affinität des urbanen Gemeinwesens zum Selbstverständnis der christlichen Gemeinde? Die Untersuchung geht dieser Frage in exemplarischen Bereichen nach. Dargestellt wird die Ebene des kirchenleitenden Handelns an der Regionalsynode Berlin (West), die Ebene der gemeindlichen Arbeit am Bezirk Kreuzberg sowie die Ebene der stadtbezogenen Projekte in einem Summarium der kirchlichen Initiativen in Berlin (West). Der Schlußteil faßt die Zielsetzungen und Leitprinzipien des kirchlichen Handelns in der Großstadt systematisch zusammen und weist ihre Bedeutung für die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens nach.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung im 19. Jahrhundert - Identität und Differenz von Gemeinwesen und Kirche - Stadtbezogene Lernprozesse der Kirche - Evangelische Gemeinden als Initiatoren der Kreuzberger Stadterneuerung - Kirche und Hausbesetzungen - Kirche als Sachwalter lokaler Identität.