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Die Geisttaufe des Messias

Eine kompositionsgeschichtliche Untersuchung zu einem Leitmotiv des lukanischen Doppelwerks. Ein Beitrag zur Theologie und Intention des Lukas

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Hee-Seong Kim

Die Suche nach der lukanischen Theologie und dem Abfassungszweck des lukanischen Doppelwerks ist in die Mitte der Lukas-Acta-Forschung gerückt worden. Die vorliegende Studie eröffnet einen Zugang zum richtigen Bild dieser Theologie, indem sie dreidimensional die Komposition der lukanischen Geschichtsdarstellung, die Schwerpunkte seiner heilsgeschichtlichen Theologie und den pragmatischen Zweck seines Doppelwerks erforscht. Durch die Kompositionskritik wird deutlich, daß auf allen drei genannten Ebenen der heilige Geist eine sehr wichtige Rolle spielt: Die Geisttaufe ist ein Hauptthema des lukanischen Doppelwerks und bestimmt die Grundstruktur seiner Komposition; Lukas ist der Theologe der Heilsgeschichte, die von dem den Heilsplan Gottes verwirklichenden heiligen Geist geführt wird; er will durch die Renaissance des Geistes die Christen seiner Zeit praktisch für die Wortverkündigung und die soziale Verantwortung stärken. Für diesen Zweck verwendete er bei der Geschichtsdarstellung schriftstellerisch oft die narrative Historisierung.
Aus dem Inhalt: Pragmatischer Zweck - Heilsgeschichtliche Theologie - Geschichtsdarstellung - Redaktioneller Gesamtentwurf - Sachzusammenhänge der Geisttaufe - Motiv- oder Wortanlehnung - Geisttheologie - Narrative Historisierung - Renaissance des Geistes - Kompositionskritik.