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Strukturen und Perspektiven des österreichischen Energiesystems

Eine quantitative Analyse mit Strategien zur CO 2-Reduktion

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Norbert Wohlgemuth

Das Prognostizieren des zukünftigen Energiebedarfs bestand lange Zeit im simplen Extrapolieren vermuteter Zusammenhänge zwischen Energieverbrauch, Wirtschaftswachstum und relativem Energiepreisniveau. Die vorliegende Arbeit zeigt, daß das üblicherweise verwendete Konzept der Einkommens- und Preiselastizitäten für die Erstellung von Energieprognosen aufgrund fundamentaler technologischer und institutioneller Veränderungen höchst fragil ist. Anknüpfend an die neuesten Erkenntnisse der Energieökonomik wird daher ein strukturelles Simulationsmodell entwickelt. Die Innovation besteht dabei in der umfassenden Modellierung des Energiesystems von den bereitzustellenden Energiedienstleistungen bis zum daraus resultierenden Primärenergiebedarf. In einem konkreten Simulationslauf wird gezeigt, mittels welcher Maßnahmen die Empfehlungen der Konferenz von Toronto zur Senkung der CO2-Emissionen erfüllt werden könnten.
Aus dem Inhalt: Neue Herausforderungen an die Analyse und an das Design von Energiesystemen - Die Messung von Energieelastizitäten und Energieintensitäten - Ökonometrische Nachfragemodelle - Ein energiepolitisches Strukturmodell - Versuch einer Synthese.