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Illusionäre Korrelation als Modell paranormaler Überzeugungen

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Elisabeth Koch

Die große Verbreitung paranormaler Überzeugungen hat bisher nicht zu einer systematischen Erforschung dieser Überzeugungen geführt. In der vorliegenden Arbeit wird daher zunächst eine breite Konzeptualisierung paranormaler Überzeugungen vorgelegt. Weiterhin werden bestimmte Typen paranormaler Überzeugungen abgegrenzt. Diese Klassifikation orientiert sich an den psychologischen Mechanismen, die für Aufbau und Aufrechterhaltung dieser Überzeugungen relevant sind. In Form der illusionären Korrelation wird sodann ein erster Erklärungsansatz für eine Teilklasse paranormaler Überzeugungen vorgestellt. Die Arbeit enthält eine umfassende Literaturübersicht über bisherige Studien zur subjektiven Korrelationsbeurteilung, und zwar nicht nur zur illusionären Korrelation im engeren Sinne, sondern auch zu Korrelationsurteilen über neutrales Reizmaterial. Gleichzeitig wird die Bedeutung dieser Studien für die Erklärung paranormaler Überzeugungen herausgearbeitet. Im letzten Teil erfolgt schließlich eine experimentelle Überprüfung einiger Implikationen der Studien zur subjektiven Korrelationsbeurteilung für paranormale Überzeugungen.
Aus dem Inhalt: Konzeptualisierung und Typologisierung paranormaler Überzeugungen - Die paranormale Überzeugung als verzerrtes Korrelationsurteil - Korrelationsurteile über neutrales Reizmaterial - Illusionäre Korrelation - Einflüsse des Gedächtnisses auf Korrelationsurteile.