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Das Verbot der vertikalen Preisbindung

Interdisziplinäre Analyse eines Tabus auf marketingwissenschaftlicher und wettbewerbspolitischer Grundlage

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Jan-Peter Horst and Universität Münster

Das Verbot der vertikalen Preisbindung ( 15 GWB) kann den Gestaltungsspielraum von Markenartikelherstellern im Bereich des vertikalen Marketing bedeutend einschränken. Preispflegende Maßnahmen auf der Endverbraucherstufe sind Herstellern nahezu verwehrt. Die Konsequenz dieser rechtlichen Reglementierungspraxis besteht für sie in der Gefährdung des konsistenten Marktauftritts und des goodwill bei der Verbraucherzielgruppe.
In der Arbeit wird das Preisbindungsverbot einer umfassenden Analyse unterzogen, indem eine Untersuchung der betriebswirtschaftlichen und wettbewerbspolitischen Wirkungen der Vorschrift erfolgt. Diese Grundlage ermöglicht eine Diskussion alternativer, rechtspolitischer Vorschläge zur Modifikation des 15 GWB, welche mit einem eigenen und in der Wettbewerbspolitik völlig neuen Ansatz abgeschlossen wird.
Aus dem Inhalt: Betriebswirtschaftliche Bedeutung einer vertikalen Preispflege - Wettbewerbspolitische Bewertung des Preisbindungsverbots auf der Grundlage des Koordinationsmängelkonzepts - Analyse alternativer, rechtspolitischer Vorschläge zur Modifikation des Preisbindungsverbots.