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Die Tempora und der Tempusgebrauch in zusammengesetzten Sätzen

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Gudrun Keuler

Wie viele Zeiten gibt es im Deutschen? Die Antwort scheint eindeutig. Dennoch zeigen nicht nur die drei Grammatiken, die mit unterschiedlicher Konzeption und verschiedenartigen Adressatengruppen in den komplexen Sachverhalt einführen, eine voneinander abweichende Darstellung der grammatischen Zeitlichkeit. Sie tritt auch beim Vergleich einzelner Modelle und Betrachtungen des allgemeinen Tempusgebrauches auf dem Gebiet der Forschung deutlich hervor. Besonders die Vergangenheitstempora geben Rätsel auf: Wird sich das Perfekt bald endgültig gegen das Imperfekt durchsetzen? Im Bereich der zusammengesetzten Sätze wird die temporale Relation zwischen den einzelnen Abhängigkeitsgraden der sprachlichen Äußerung untersucht. Obwohl für das Deutsche keine Consecutio temporum festgelegt ist, lassen sich hier je nach dem Signalwert der Konjunktionen feste Regelungen aufzeigen.
Aus dem Inhalt: Darstellung der Tempora in drei Grammatiken - Tempusmodelle - Präteritumschwund? - Temporale Konjunktionen - Consecutio temporum.