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Salvador Bacarisse (1898-1963)

Die Kriterien seines Stils während der Schaffenszeit in Spanien (bis 1939)

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Christiane Heine

Der Komponist Salvador Bacarisse (1898-1963) ist für die Madrider Gruppe der musikalischen Generación del 27 repräsentativ, die eine «Erneuerung» der spanischen Musik in der Nachfolge Manuel de Fallas anstrebte. Trotz seines umfangreichen Oeuvres und obwohl dreimal mit dem Nationalpreis ausgezeichnet, ist er, wie die meisten Musiker seiner Generation, nach dem Ende des spanischen Bürgerkrieges (1939) völlig in Vergessenheit geraten. Ausgehend von impressionistischen Stilmitteln stand seine Kompositionstechnik seit 1926 im Zeichen des Neoklassizismus, dem der Musiker bis zu seinem Tode verpflichtet blieb. Exemplifiziert an ca. 170 Musikbeispielen der wichtigsten Partituren, wird sein künstlerischer Reifeprozeß anhand der Kriterien aufgezeigt, die seinen Kompositionsstil der spanischen Epoche (bis 1939) charakterisieren. Die vorliegende Arbeit eröffnet Zugang zu einer weitgehend unbeachteten Epoche der spanischen Musikgeschichte, die wegen ihrer künstlerischen Produktivität auch als Silbernes Zeitalter bezeichnet wird.
Aus dem Inhalt: Musikleben Madrids von der Jahrhundertwende bis zum Ende des spanischen Bürgerkrieges - Salvador Bacarisse und die Musiker der Generación del 27 - De Falla, Debussy, Strawinsky - musikalischer Impressionismus - Spanien und der Neoklassizismus - Erörterung von Stilkriterien anhand von ca. 170 Notenbeispielen.