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Die Verdrängung der Juden aus öffentlichem Dienst und selbständigen Berufen in Regensburg 1933-1939

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Klaus Hofmann

Die Verdrängung der Juden aus dem öffentlichen Dienst und den selbständigen Berufen ist in vielen Bereichen noch nicht aufgearbeitet. Vielerorts wird sie bis heute verschwiegen. Die vorliegende Untersuchung zeigt anhand eines räumlich eng begrenzten Gebietes auf, wie gesetzliche Maßnahmen zur Verdrängung der Juden aus den behandelten Berufszweigen zusammenwirkten oder sich überlagerten. Dazu wird zunächst die Ausgangslage für die Stadt Regensburg und das Deutsche Reich im Jahr 1933 skizziert. Daran schließt sich ein Überblick über die zentralen Verfolgungsmaßnahmen und die durch sie gekennzeichneten Phasen an. Vor diesem Hintergrund wird die lokale Entwicklung offengelegt.
Aus dem Inhalt: Arisierung - Ausgangslage - Phasen der Verdrängung - Verdrängungsmaßnahmen der Staatsführung - Umsetzung zentraler Maßnahmen in Regensburg - Örtliche Kampfmaßnahmen - Örtliche Widerstände - Die Ausschaltung.