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Die Rechtsordnung des deutschen Seelotswesens

Eine überkommen ständische Organisation eines staatlich gebundenen Berufs

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Just Georg Ilgner

Das deutsche Seelotswesen blickt in seiner Organisation und rechtlichen Ausgestaltung auf eine lange Tradition zurück. Die Arbeit gibt einen Überblick über die Etymologie und Geschichte des Seelotsenberufes und überprüft sein Berufs- und Standesrecht anhand des Grundgesetzes. Kernpunkte sind die Freiberuflichkeit der Seelotsen, ihre staatlich überwachte Zulassung zum Beruf und das Erlöschen der Bestallung, die Gestaltung der Lotstarife und die Lotsgeldeinziehung, die brüderschaftliche Zwangsverkammerung, das Lotsen-Versorgungssystem, die Lotsenhaftung, Ehrengerichtsbarkeit sowie die bundeseinheitliche Organisation des Berufsstandes. Daneben steht die Frage der Tariffähigkeit und eines etwaigen Streikrechts dieser Berufsgruppe im Blickpunkt.
Aus dem Inhalt: Geschichtliche Entwicklung des Seelotswesens - Berufs-(Standes-)Organisation - Berufszulassung - Bestallungsentzug und -erlöschen - Lotsgeldeinziehung - Zwangsmitgliedschaft - Altersversorgung - Tariffähigkeit - Streikrecht.