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Evangelisches Theologiestudium im Dritten Reich

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Cornelius Meisiek

Die vorliegende Studie entwirft ein differenziertes Bild, unter welchen Bedingungen evangelische Theologiestudenten vor und nach 1933 in Deutschland studierten. Dabei kommen sowohl die staatliche Ebene mit ihren immer einengenderen Eingriffen als auch die kirchliche Ebene mit den innerkirchlichen Auseinandersetzungen (Kirchenkampf) in den Blick. Exemplarische Fälle aus allen Phasen des Dritten Reiches werden geschildert. Theologiestudenten entschieden sich mit ihrem Studium, im Auftrag welcher Kirche - der DC oder der BK - sie studierten. Die Arbeit zeigt auf, welche Studienorte mit welchen Konzeptionen zur Auswahl standen. Evangelisches Theologiestudium im Dritten Reich gestaltete sich von Universität zu Universität verschieden, entsprechend dem Wandel der politischen und kirchenpolitischen Verhältnisse. Die nationalsozialistische Kirchen- bzw. Hochschulpolitik setzte das evangelische Theologiestudium erheblichen Belastungen aus.
Aus dem Inhalt: Soziale Lage und politisches Bewußtsein der evangelischen Theologiestudenten - Ausbildungskonzepte der BK und DC - Konsequenzen der nationalsozialistischen Hochschulreform im Studienalltag - Die Lage der Theologiestudentinnen - Entscheidung und Scheidung im Kirchenkampf - Theologiestudium evangelischer «Nichtarier».