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Product Placement im Fernsehen - unlautere Werbung oder denkbare Finanzierungsquelle im dualen Rundfunksystem?

Eine Beurteilung aus dem Blickwinkel des Wettbewerbsrechts unter Berücksichtigung der Mediengesetze

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Gabriele Dörfler

Wirtschaftswerbung in den Medien bleibt angesichts des europäischen Binnenmarktes aktuell. Product Placement im Fernsehen steht symptomatisch für den Widerstreit zwischen publizistischem und ökonomischem Wettbewerb respektive das Verhältnis von Medien- zu Wirtschaftsrecht unter verfassungsrechtlichem Aspekt. Ob Product Placement per definitionem gegen den lauteren Wettbewerb verstößt oder zumindest de lege ferenda zur Finanzierung von Rundfunk in Frage kommt, ist zentrales Anliegen des interdisziplinär angelegten Themas. Dabei werden Wirkungsweise und Umsetzung des Product Placement dargestellt und die dahinter stehenden Interessen beleuchtet. Den breitesten Raum nimmt die Betrachtung der tangierten Grundrechte sowie die erschöpfende Untersuchung der Generalklausel des deutschen Wettbewerbsrechts, 1 UWG, ein.
Aus dem Inhalt: Product Placement, Begriff und Umfeld - Meinungs- und Rundfunkfreiheit - Staatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland - Erwerbswirtschaftliche Betätigung der öffentlichen Hand - Trennungsgebot - Irreführung des Verbrauchers - Konkurrentenschutz.