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Ernest Trova: Study Falling Man 1963 - 1987

Eine Monographie

Series:

Corinna Heitmüller

Ernest Trova ist in den Vereinigten Staaten von Amerika als Maler und Bildhauer seit Beginn der sechziger Jahre ein Begriff. In Europa geriet der Künstler nach seiner Teilnahme an der Dokumenta IV und diversen Einzelausstellungen bereits Anfang der siebziger Jahre wieder in Vergessenheit. Die vorliegende Studie erfaßt Trovas «Study/Falling Man», an der der Künstler mittlerweile seit dreißig Jahren arbeitet, erstmals chronologisch. Sie beschreibt sowohl die technologischen als auch die metaphysischen Aspekte der Serie und arbeitet die Vielschichtigkeit der umfang- und variationsreichen «Study/Falling Man» erstmals heraus. Dabei wird eine stilistische Zuordnung vorgenommen, die etwaige Vorläufer berücksichtigt und Vergleiche zur zeitgenössischen Kunst zieht. Zudem spielen die philosophischen und literarischen Vorlieben Trovas eine entscheidende Rolle, deren Einfluß auf das Falling-Man-Sujet hier erstmals aufgeschlüsselt und analysiert wird.
Aus dem Inhalt: Maschinen-Mensch-Theorien - Massenmensch, Fortschrittsglaube, Krieg, Zerstörung, Reproduzierbarkeit - Ambivalentes Verhältnis von Mensch und Technologie - Mensch-Maschinen-Allianz in der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts - Mikro-Makro-kosmostheorie, Leibmetaphorik Leonardo da Vincis.