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Die deutschen Petofi-Übersetzungen

Ungarische Realienbezeichnungen im sprachlich-kulturellen Vergleich

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Norbert Lossau

Der ungarische Nationaldichter Sándor Petofi (1823-1849) ist wohl bis heute der bekannteste Lyriker der Ungarn. Seine Popularität erreichte ihren Höhepunkt bereits im 19. Jahrhundert, als er die ungarische Lyrik weitestgehend in der Weltliteratur repräsentierte, abzulesen unter anderem an der Vielzahl der deutschsprachigen Übersetzungen seiner Dichtung.
Die systematische Analyse der Übersetzungen von Realienbezeichnungen aus den Gedichten Petofis trägt einem der wichtigsten Charakteristika des vielseitigen ungarischen Lyrikers Rechnung, der engen Verbindung von Volkstümlichkeit und Ungarntum in seiner Dichtung. Dabei steht zum einen (übersetzungs-)rezeptionsmäßig die Frage nach der Wiedergabe dieses charakteristischen Zuges im Mittelpunkt der Aanalyse. Zum anderen wird der Vorgehensweise der Übersetzer und potentiellen Einflußfaktoren auf ihre Tätigkeit nachgegangen.
Es handelt sich hier um die erste Petofi-Darstellung auf dem Gebiet der Übersetzungsforschung.
Aus dem Inhalt: Petofi als volkstümlich-ungarischer Dichter - Die Rezeptionsbereitschaft für ungarische Sujets und Petofis Lyrik im Deutschen des 19. Jahrhunderts - Die deutschsprachige übersetzerische Rezeption Petofis - Historisch-kontrastive lexikalische Analyse der ungarischen Realienbezeichnungen und ihre potentiellen deutschen Entsprechungen - Allgemeine und übersetzerspezifische Vorgehensweise der Übersetzer.