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Zwischen Gesangverein und Musikcomputer

Strukturen und Entwicklungstendenzen des Musiklebens in Mitteleuropa

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Thomas A. Troge

Das «Musikleben» der mitteleuropäischen Gesellschaft wird als Modell für die Komplexität des Sozialen kritisch und umfassend analysiert. Zur Integration der verschiedenen und teils widersprüchlichen Musikbereiche in einem einheitlichen Ansatz wird ein Modell entworfen, das auf den Theorien des sozialen Feldes und der Selbstorganisation von Gesellschaft aufsetzt. Leitfaden sind dabei die Frage nach der Genese und Bedeutung des «Künstlerischen» bzw. nach dem Wesen kreativer Prozesse allgemein. Gleichzeitig wird diskutiert, ob und inwieweit sich mittels der digitalen Technologien (Stichwort «Künstliche Intelligenz») kreative Prozesse simulieren oder erzeugen lassen. Ebenso wird die Möglichkeit kritisch untersucht, ein Simulationsmodell für soziale Prozesse auf Computerbasis zu entwickeln.
Aus dem Inhalt: Kunst und Gesellschaft - Individuum und Gesellschaft - Soziale Felder im Mikro- und Makrobereich - Selbstorganisation - Wesen des Kreativen - Künstliche Intelligenz (KI) und Musik - KI und Soziologischer Modellentwurf.