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Phantasie und Wirklichkeit

Benedikte Naubert im Spiegel ihrer späten Romane und Erzählungen (1802-1820)

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Victoria Scheibler

Als Trivialautorin der Goethezeit wenig beachtet, wird Benedikte Naubert (1756-1819) heute als einflußreiche Schriftstellerin in bezug auf die Anfänge des Romans in Deutschland neu entdeckt. Ihre selbstgewählte Anonymität erleichterte eine Vereinnahmung durch die Trivialliteraturforschung und die Frauenliteraturwissenschaft. Ergänzt durch das bislang fehlende Werkverzeichnis, werden deren Positionen hier nun anhand eines noch kaum untersuchten Werkabschnitts - Nauberts nach 1802 erschienenen Arbeiten - kritisch überprüft. Mit dem Motiv des Wunderbaren wird ein neuer roter Faden in ihrem literarischen Werk entdeckt, der das Spektrum des Romans von Frauen um 1800 entscheidend erweitert.
Aus dem Inhalt: Zur Standortfrage innerhalb der Literaturgeschichte - Schriftstellerin der Goethezeit - Erzählungen und Romane seit 1802: Die Gestaltung des Wunderbaren als Intention des Spätwerks - Werkverzeichnis.