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Die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Deutsch-Amerikaner im Spiegel der New Yorker Staatszeitung, der New Yorker Volkszeitung und der New York Times 1914-1926

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Barbara Wiedemann-Citera

Diese Studie untersucht anhand dreier New Yorker Tageszeitungen die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Deutsch-Amerikaner von 1914 - 1926. Zunächst wird das ethnische Selbstverständnis, das Deutschlandbild, die Loyalität sowie kulturelles und politisches Verhalten des deutschen Ethnikons vor dem Kriegseintritt der USA 1917 geschildert. Der nächste große Abschnitt, der sich über die 17 Kriegsmonate erstreckt, befaßt sich mit den negativen Folgen der Kriegspropaganda auf das Deutschtum in Amerika. Der Assimilationszwang lokaler «patriotischer» Organisationen bis hin zu Regierungsbehörden richtete sich nicht nur gegen Vertreter und Institutionen, sondern gegen alle Bereiche des deutsch-amerikanischen Lebens, auch die deutsche Sprache. Abschließend wird das Fortwirken des «Antigermanismus» in der Nachkriegszeit, seine Träger und die mühselige Reorganisation der Deutsch-Amerikaner behandelt. Ein Wiederaufleben ihrer Aktivitäten, zumindest in New York, ist erst in den zwanziger Jahren festzustellen.
Aus dem Inhalt: 1914-1916: Struktur, Denk- und Verhaltensweisen der ethnischen Gruppen, Deutschlandbild, Präsidentschaftswahlen 1916 - Zwischen den Fronten 1917-1918: Loyalitätsproblematik, der «Superpatriotismus»: seine Träger und Auswirkungen auf das ethnische Leben - 1919-1926: Reorganisation des deutsch-amerikanischen Lebens, Fortwirken des «Antigermanismus» und seiner Trägergruppen.