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Instrumentenpräferenz und Persönlichkeitsentwicklung

Eine musik- und entwicklungspsychologische Forschungsarbeit zum Phänomen der Instrumentenpräferenz bei Musikern und Musikerinnen

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Mona Vogl

Diese musik- und entwicklungspsychologische Forschungsarbeit beschäftigt sich mit folgender Fragestellung: Welche Verbindung besteht zwischen einem Musiker/einer Musikerin und seinem/ihrem Instrument? Hierbei werden sowohl Einflüsse aus der musikalischen Sozialisation (Familie, musikalische Früherziehung, Schulbildung, Peergroups, soziale Herkunft etc.) als auch Persönlichkeitseigenschaften berücksichtigt. Ein speziell entwickelter Fragebogen und das Freiburger Persönlichkeitsinventar erfassen die Daten. Die Auswertung erfolgt nach Z-, F-, T-Test und Faktorenanalyse auf der Basis eines systemtheoretischen Ansatzes mit Hilfe einer Lohmüllerschen Pfadanalyse. Als zentrales Ergebnis zeigt sich, daß bestimmte Instrumentalgruppen spezifische Sozialisationsverläufe und Persönlichkeitsprofile aufweisen. Instrumentenpräferenz entsteht innerhalb eines Systems mit den Hauptfaktoren: Persönlichkeitsprofil, Sozialisation, Werkorientierung und Geschlecht.
Aus dem Inhalt: Der systemtheoretische Ansatz - Die sozio-musikalische Entwicklung der Instrumentalisten - Der «typische» Musiker - Geschlechts- und instrumentenspezifische Unterschiede - Das Pfadmodell - Der Musiker im systemischen Zusammenhang - Geschlechts- und kulturspezifische Implikationen des Musikerdaseins - Konsequenzen.