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Temporäre Ausstellungsbauten für Kunst, Gewerbe und Industrie in Deutschland 1896-1915

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Annette Ciré

Mit Ausnahme so berühmter Ausstellungsbauten wie z.B. derjenigen von Olbrich in Darmstadt oder Behrens für die AEG ist das Gros dieser Baugattung aus der Zeit von 1896 bis 1915 in Vergessenheit geraten. Vordringliches Ziel der Arbeit ist es daher, diesen großen Bereich der Bauproduktion zu dokumentieren. Er verdient es, handelt es sich doch bei temporären Ausstellungsbauten um eigenartige Zwitterwesen: einerseits öffentliche und daher repräsentative Gebäude, andererseits möglicht billige «Wegwerfarchitektur». Nachdem die Autorin die vielfältige Bauaufgabe zunächst typologisiert, geht sie vor allem zwei Fragen nach: Spiegeln die Bauten ihren ephemeren Charakter in ihrer Gestaltung wieder? Hat temporäre Ausstellungsarchitektur ihre Rolle als Experimentierfeld aus dem 19. Jahrhundert beibehalten können?
Aus dem Inhalt: Ausstellungsarchitektur im 19. Jahrhundert - Rahmenbedingungen des Ausstellungswesens vor dem 1. Weltkrieg - Allgemeine Grundsätze der Konzeption von Ausstellungsanlagen - Typologie der Ausstellungsbauten - Diskussion um temporäre Ausstellungsarchitektur - Stilistische Entwicklung.