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Suche nach dem wirklichen Leben und eigentlichen Ich im Werk von Max Frisch

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Susanne Breier

Max Frischs Helden sind «Suchende»: Menschen, die erkennen, daß das LEBEN sich nicht auf die Ordnung der Welt, auf die Öde und Langeweile des Alltags beschränkt. Es muß ein sinnvolleres, wirklicheres, lebendigeres Dasein geben. Mit diesem Wissen um die Wahrheit bewaffnet brechen sie auf, nach dem wirklichen Leben zu suchen. Die Untersuchung deckt die Vielfalt des Oeuvres von Frisch auf und zeigt zugleich auf eine grundsätzliche Triebkraft des Gesamtwerkes hinzu: sich nicht mit dem Fertigen abzufinden.
Aus dem Inhalt: Schreiben als Notwehr oder aus Bedürfnis nach Kommunikation - Alltag als Ersatz fürs Leben - Ohnmacht der Gewohnheit - Leben als Reproduktion - 'Ohne Utopie leben nur die Tiere'.
Bei ihrer Arbeit konnte sich die Verfasserin auch auf ein Gespräch mit Max Frisch stützen.