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Das Urheberrecht bei Veränderungen im Verlagsunternehmen

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Tobias Hemler

Verlage unterscheiden sich von anderen Unternehmen insbesondere durch die Art des «Kapitals», mit dem sie arbeiten. Die Autoren vertrauen ihre «persönliche Schöpfung» einem Verleger an, der sich wiederum auf den Wert des Werkes verläßt. Dieses Vertrauensverhältnis prägt das Verlagsverhältnis in besonderem Maße und unterscheidet es von anderen Dauerschuldverhältnissen. Verlagsveränderungen durch Unternehmensübernahmen, personelle Veränderungen oder Verlagsprogrammänderungen können die publizistische Tendenz nachhaltig beeinflussen. Für viele Autoren stellt die derzeitige Rechtslage im Fall von Veränderungen im Verlag ein Problem dar, wenn sie nicht mehr bei ihrem bisherigen Verlag bleiben möchten. Dies gilt insbesondere für ehemalige DDR-Verlage. Ein Vorschlag für eine Änderung der derzeitigen Gesetzeslage wird ausführlich dargestellt.
Aus dem Inhalt: Verlagsunternehmen - Verlagsverkauf - 34 UrhG, 28 VerlG - Interessenlage des Arbeitnehmerurhebers - Andere Veränderungen: Einbringung, Verschmelzung, Realteilung, Abspaltung, Umwandlung, Verlagskonzern, Überlassung, Veränderungen in Verlagsleitung, Verlagsprogramm, Konkurs - Übernahme ehemaliger DDR-Verlage.