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Verbunden und gebunden

Mutter-Tochter-Beziehungen in sechs Romanen der siebziger und achtziger Jahre

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Katharina Aulls

Dieses Buch untersucht die komplexen Beziehungen zwischen Mutter und Tochter in ihrem Zusammenhang mit der weiblichen Sozialisation. Untersuchte Texte sind sechs Romane, die während des Jahrzehnts nach 1975 geschrieben wurden. Vor dem Hintergrund von Theorien der weiblichen Identitätsentwicklung wird die zentrale Bedeutung der Mutter-Tochter-Beziehungen in den verschiedenen Texten dargestellt. Untersucht wird auch die Schreibweise der Autorinnen, ihre Genre- und Erzählmuster. Jeder Text ist eine individuelle Variante der Suche nach dem Ich und der Sehnsucht nach Selbstverwirklichung, und er beleuchtet jeweils einen anderen Aspekt der Mutter-Tochter-Beziehung und der weiblichen Sozialisation. Individuell gestaltet ist auch die Auseinandersetzung mit literarischen Traditionen, mit der Art und Weise, wie die Suche nach dem Selbst in eine Erzählstruktur gebracht und welche Bedeutung von Weiblichkeit diesen Strukturen zugemessen wird.
Aus dem Inhalt: Weibliche Sozialisation und ihre Auswirkung auf Mutter-Tochter-Beziehungen - Psychologische Theorien zur weiblichen Identitätsentwicklung - Die zentrale Bedeutung der Mutter-Tochter-Beziehungen in sechs Romanen - Auseinandersetzung der Autorinnen mit Erzähl- und Genreformen und der Funktion von Schreiben als Ich-Suche.