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Europas Fernsehen im Wandel

Probleme einer Europäisierung von Ordnungspolitik und Programmen

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Jochen Zimmer

Die europäische Fernsehlandschaft hat sich in den achtziger Jahren in ordnungspolitischer und programmlicher Hinsicht von Grund auf verändert. Grenzüberschreitende Reichweiten der Satellitenprogramme erforderten eine nationalübergreifende Ordnungspolitik und die Beteiligung internationaler Organisationen als Regelungsinstanzen. Die Programmacher standen vor der Herausforderung, ein europäisches Publikum zu erreichen. Nachdem sich wesentliche Entwicklungstendenzen verfestigt haben, widmet sich diese Untersuchung der Frage, inwieweit es tatsächlich zu einer Europäisierung des Fernsehens gekommen ist. Dazu werden die Fernsehordnungsinitiativen der relevanten internationalen Organisationen aufgearbeitet. Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Entwicklung europäischer Programmangebote.
Insgesamt wird deutlich, daß Fernsehordnungspolitik und -programme weiterhin im wesentlichen von nationalen Kriterien bestimmt und der Spielraum für (inhaltlich verstandene) Europäisierungstendenzen sehr begrenzt ist.
Aus dem Inhalt: Fersehen und europäische Integration - Fernsehordnungpolitik von EG, Europarat und weiteren europäischen/internationalen Organisationen - Nationale Fernsehordnungspolitik im Vergleich - Satelliten- und Kabelsysteme in Europa - Europäisierung der Programmproduktion - Entwicklung europäischer Fernsehprogramme.