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Die spätmittelalterlichen liturgischen Handschriften aus dem Kloster Salem

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Paula Väth

Gegenstand dieser Arbeit sind die liturgischen Codices aus dem Zisterzienserkloster Salem, die erst nach der Erfindung des Buchdrucks entstanden. 16 Handschriften werden hier erstmalig katalogisiert. Besonderes Augenmerk gilt der Funktion der spätmittelalterlichen Manuskripte innerhalb der Liturgie, vor allem im Vergleich zu den gleichzeitig genutzten Drucken. Ferner werden anhand von Schriftanalysen die Arbeitsabläufe des Salemer Skriptoriums rekonstruiert. Dabei kann nachgewiesen werden, daß die Salemer Konventualen in hohem Maße an der spätmittelalterlichen Buchproduktion beteiligt waren - allerdings nur an den Schreibvorgängen. Für die Ausstattung mit Deckfarben und Gold waren die Zisterzienser am Bodensee auf auswärtige Miniatoren angewiesen.
Aus dem Inhalt: Das Zisterzienserkloster Salem von der Gründung bis zur Säkularisation - Der Salemer Konvent und seine Äbte von 1462 bis 1603 - Die ehemaligen liturgischen Bücher Salems - Das spätmittelalterliche Skriptorium in Salem - Ausstattungsformen und Ausstattungsordnung - Ausstattungsprogramm - Die künstlerische Ausführung - Katalog der 16 liturgischen Handschriften aus dem Spätmittelalter.