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Der 2. Berufsbildungsweg

Kriterien für die Gestaltung von Berufsbildungsangeboten für nicht formal qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

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Kathrin Bock

Trotz des allseits propagierten Berufsbildungsbooms stehen die sogenannten Un- und Angelernten bisher ohne nennenswerte oder gar flächendeckende Aus- und Weiterbildungsangebote da; sie sind bisher eher Stiefkind betrieblicher Bildungsstrategien und -konzepte, aber auch der staatlichen Berufsbildungspolitik geblieben. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen und auf der Basis einer kritischen Analyse sozialpolitischer wie bildungstheoretischer Argumentationsmuster, die zur Begründung von Berufsbildungsangeboten für Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung in der Literatur vorgetragen werden, stellt die Verfasserin die Konturen eines Bildungskonzeptes vor, das grundlegende pädagogische Kriterien für die Planung und Konstruktion solcher Bildungsangebote vorschlägt: das Konzept des 2. Berufsbildungsweges. Grundidee des Konzeptes ist es, durch strukturierte und strukturell verankerte, zielgruppenspezifische und abschlußbezogene Berufsbildungsangebote für nicht formal qualifizierte Arbeitskräfte (NFQ) ein bislang vernachlässigtes Erwerbspersonenreservoir für die Ausbildung zu Facharbeitern, Facharbeiterinnen und Fachangestellten zu gewinnen.
Aus dem Inhalt: Un- und Angelernte - Nicht formal qualifizierte Arbeitskräfte - Eine Begriffsdefinition - Berufsbildungsangebote für nicht formal qualifizierte Arbeitnehmer - Berufliches Weiterbildungsverhalten - Berufliche Sozialisation.