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Die Blutspur

Zur Darstellung der Kontinuität von Kaiserreich und Weimarer Republik in Heinrich Manns Roman "Der Kopf</I>

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Heimo Strempfl

Heinrich Manns Roman Der Kopf wird bis heute in der Regel als «Schlüsselroman» gesehen, in welchem die politische Führungsschicht des Wilhelminismus porträtiert wird. Die Zuordnungen sind aber nicht eindeutig, so daß die wichtigsten Figuren, wie in der Arbeit gezeigt wird, vielmehr als Typen aufzufassen sind, die Führungs-«Rollen» spielen.
Der Kopf fällt formal und inhaltlich aus Heinrich Manns «Kaiserreichtrilogie» heraus und kann als eine verdichtete Parabel politischer Mißstände und Strukturen gelesen werden, von denen nicht zuletzt auch die Weimarer Republik gekennzeichnet war.
Aus dem Inhalt: Der Kopf als dritter Teil der auseinanderfallenden «Kaiserreichtrilogie» - Ein Schlüsselroman? Ein Romandrama? - «Die Blutspur» als Regiekonzept - Der tiefere Sinn der Republik.