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Michail Bachtins philosophische Ästhetik der Literatur

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Matthias Freise

Die vorliegende erste deutschsprachige Monographie über den russischen Literaturwissenschaftler und Kulturphilosophen Michail Bachtin (1895-1975) geht der unter der schillernd-mehrdeutigen Oberfläche von Bachtins Arbeiten verborgenen Tiefenstruktur seines Denkens nach. In der Tiefe zeigt sich als die entscheidende Eigenart literarischer Texte ihr Wertcharakter. Die Konsequenzen, die sich daraus für die Produktion und Rezeption von literarischer Kunst ergeben, werden in der vorliegenden Arbeit kritisch erörtert.
Aus dem Inhalt: Typologie der Bachtin-Leseweisen - Bachtins Formalismuskritik - Ästhetische Einstellung und poetische Sprachfunktion - Das Korrelat der ästhetischen Reflexion - Die textuelle Verkörperung des Kunstwerks - Ästhetische und kommunikative Einstellung - Der Prosaheld.