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Die Cambridge Platonists

Religion und Freiheit in England im 17. Jahrhundert

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Stefan Weyer

Die vorliegende Studie sieht den religiös begründeten Freiheitsentwurf der Cambridge Platonists als Gravitationszentrum ihres Lebenswerkes. Seine ausführliche Darstellung wird flankiert von einer Analyse der Werke wichtiger Vertreter undogmatischer Theologie des frühen 17. Jahrhunderts und einer Untersuchung der zeitgenössischen Reaktionen auf das Freiheitsdenken der Cambridge Platonists. Ferner wird der Nachweis erbracht, daß die Universität Cambridge einen besonders fruchtbaren Nährboden für das Schaffen dieser englischen Theologen und Philosophen bildete. Freiheit verwirklicht sich für sie im Christentum, das keine Lehre ist, sondern sich im Leben selbst ausdrücken muß: Der Mensch kommt dem gütigen und gerechten Gott dann nahe, wenn er selbstbestimmt im Lichte des Neuen Testaments handelt. Wer den Andern als Nächsten ansieht, erfüllt die wesentliche Bedingung für den Frieden im Gemeinwesen.
Aus dem Inhalt: Undogmatische Theologen im England des frühen 17. Jahrhunderts - Die Universität Cambridge im 17. Jahrhundert - Der Freiheitsentwurf der Cambridge Platonists - Die Cambridger «Latitudinarians».