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Die Entwicklung der strafprozessualen Zwangsmaßnahmen im Ermittlungsverfahren seit 1877

Tendenzen zur Verpolizeilichung des Ermittlungsverfahrens durch präventiv ausgerichtete Zwangsbefugnisse

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Olaf König

In den letzten Jahren sind die strafprozessualen Zwangsmaßnahmen des Ermittlungsverfahrens, als sensibler Indikator für das empfindliche Gleichgewicht zwischen Bürgerfreiheit und Staatsgewalt, in den Mittelpunkt wissenschaftlichen Interesses gerückt. Im Schrifttum ist die Auseinandersetzung hiermit jedoch auf detailbezogene Darstellungen beschränkt. Eine umfassende Beschreibung des aktuellen Zwangsmittelkatalogs, insbesondere seiner historischen Herleitung seit der Reichsstrafprozeßordnung von 1877, steht noch aus. Diese Arbeit versteht sich als Ansatz, diese Lücke zu schließen. Darüber hinaus finden auch die Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Ermittlungsverfahren Beachtung.
Aus dem Inhalt: Die strafprozessualen Zwangsmaßnahmen des Ermittlungsverfahrens der Reichsstrafprozeßordnung von 1877 - Ihre Entwicklung seit 1877 - Die Verpolizeilichung des Ermittlungsverfahrens aufgrund präventiv ausgerichteter strafprozessualer Zwangsmittel - Bewertung dieser Entwicklung.